Wirtschaftliche Auswirkungen des Kriegs in der Ukraine

Als Reaktion auf den Krieg in der Ukraine wurden weltweit Sanktionen gegen Russland verhängt. Wir haben hier die wichtigsten Informationsquellen zu den wirtschaftlichen Auswirkungen des Konflikts und der Sanktionsmaßnahmen zusammengestellt. Neben allgemeinen Informationen zum Auslandsgeschäft in der Region finden Sie hier branchenspezifische Informations- und Unterstützungsangebote der Fachverbände und Anlaufstellen für humanitäre Hilfsleistungen.

Flagge Ukraine
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Exportgeschäft allgemein

Was Unternehmen jetzt wissen müssen: Germany Trade & Invest (GTAI) bereitet auf einer Sonderseite alle relevanten Informationen zu den wirtschaftlichen Sanktionen und russischen Gegenmaßnahmen tagesaktuell auf. Expert:innen stehen außerdem für Fragen zur Verfügung.
GTAI-Sonderseite zum Krieg in der Ukraine

Sanktionsregime gegenüber der Russischen Föderation: Das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) bietet Informationen zu den aktuell geltenden Bestimmungen angesichts der Sanktionen gegenüber Russland.
BAFA: Aktuelles zu Sanktionsmaßnahmen

Briefing der Bundesregierung zu den wirtschaftlichen Folgen: Seit dem 2. März bieten Auswärtiges Amt, Bundeswirtschaftsministerium und Bundesfinanzministerium immer mittwochs von 11:30 – 13:00 Uhr ein aktuelles Briefing zur den wirtschaftlichen Folgen des russischen Krieges gegen die Ukraine und den Auswirkungen von Sanktionen an. Anmeldung und Informationen unter
402-s@auswaertiges-amt.de

EU Sanctions Map: Die EU-Sanktionskarte soll den Zugang der Öffentlichkeit zu Informationen über die in der EU geltenden restriktiven Maßnahmen verbessern.
Rat der Europäischen Union

Finanzsanktionen gegenüber der Russischen Föderation: Die Deutsche Bundesbank informiert zu den aktuell geltenden Bestimmungen angesichts der Finanzsanktionen gegenüber Russland.
Deutsche Bundesbank Finanzsanktionen

Informationen zum Kreditversicherungsgeschäft: Euler Hermes informiert zu den aktuell geltenden Bestimmungen beim Kreditversicherungsgeschäft in der vom Krieg betroffenen Region.
Euler Hermes Kreditversicherung

Task Force für Unternehmen: Mit dem Informationsangebot des Ost-Ausschusses "OA-Update Sanktionen" werden die Entwicklungen bei den Sanktionen gegen Russland fortlaufend nachgezeichnet. Die Updates enthalten die jeweils neu eingeführten Maßnahmen. Darüber hinaus unterstützt der Ost-Ausschuss Unternehmen mit weiterführenden Informationen und Initiativen.
Ost-Ausschuss der Deutschen Wirtschaft

Aktuelles zur Lage in der Ukraine: Das Auswärtige Amt informiert umfassend zum Land, zu aktuellen Entwicklungen und gibt Reise- und Verhaltenshinweise.
Auswärtiges Amt

Brancheninformationen

Übersicht des Bundesverbandes der Arzneimittel-Hersteller (B.A.H.)
Die Sonderseite des Bundesverbandes der Arzneimittel-Hersteller (B.A.H.) verschafft einen Überblick zu den wirtschaftlichen Auswirkungen des Krieges und der Sanktionen. Die wichtigsten Herausforderungen und die zur Bewältigung notwendige Informationsquellen finden Sie hier.
Krieg in der Ukraine (bah-bonn.de)

Auswirkungen auf die digitale Welt: Die Sonderseite des Digitalverbands Bitkom bietet Informationen zu digitalen Aspekten der russischen Kriegsführung und Auswirkungen auf die digitale Wirtschaft. Es geht u. a. um Cyberangriffe, Schutzmöglichkeiten, Umgang mit Desinformationen, die Integration ukrainischer Geflüchteter in Unternehmen der Digitalwirtschaft sowie um die EU-Sanktionen gegen Russland.
Sonderseite Digitalverband Bitkom

Informationen für die deutsche Arzneimittelwirtschaft: Der Krieg in der Ukraine und die damit verbundenen Sanktionen gegen Russland hat Auswirkungen auf die Arzneimittelmärkte beider Länder. Direkte Sanktionen gegen Arzneimittellieferungen in die Ukraine und nach Russland gibt es zwar nicht, die Versorgung der Patientinnen und Patienten in beiden Ländern dürfte aber dennoch negativ beeinflusst werden. Der Bundesverband der Pharmazeutischen Industrie (BPI) informiert zur aktuellen Situation.
Bundesverband der Pharmazeutischen-Industrie (BPI)

Krisenstab zu Auswirkungen auf die Medizintechnik-Branche: Der Bundesverband Medizintechnologie (BVMed) hat einen Krisenstab eingerichtet, um die Auswirkungen des Ukraine-Kriegs auf die Medizintechnikbranche zu beobachten und notwendige Maßnahmen einzuleiten. Ein Info-Blog bietet eine Übersicht der Sanktionen, informiert zu Spendenmöglichkeiten und Unterstützung in personellen Belangen.
BVMed Info-Blog

Sonderseite zu den aktuellen Entwicklungen: Der Branchenverband SPECTARIS bietet umfassende Informationen zu den bisherigen Sanktionen und Ereignissen, die stetig angepasst werden. Die Reaktionen des BMWKs und Auswärtigen Amts und weitere Informationen zu speziellen Themen und Unterstützungsangeboten sind auf der Seite zusammengestellt. Außerdem werden Sondernewsletter und Webinare angeboten, die auf die aktuelle Lage eingehen.
SPECTARIS Sonderseite

Helpdesk zum Ukraine-Krieg: Der Verband der Chemischen Industrie e.V. (VCI) hat einen Helpdesk mit umfangreichen Informationen zu Fragestellungen rund um den Ukraine-Krieg zusammengestellt. Dieses Angebot richtet sich auch an die pharmazeutische Industrie.
VCI Helpdesk

Sonderseite des ZVEI zum Ukraine-Konflikt: Der ZVEI stellt auf einer umfassenden Sonderseite neben den stetig aktualisierten Sanktionen auch Informationen zu wirtschaftlichen Auswirkungen, humanitärer Hilfe und dem Thema Cybersicherheit bereit. Bei Fragen zu Handelsbeschränkungen und Embargomaßnahmen kann eine Task Force-Ost kontaktiert werden.
ZVEI Sonderseite

Humanitäre Hilfe für die Ukraine

Informationen der Weltgesundheitsorganisation: Die Weltgesundheitsorganisation arbeitet in der Ukraine und den Nachbarländern sowie mit Partnern zusammen, um rasch auf die durch den Konflikt ausgelöste gesundheitliche Notlage zu reagieren und die Unterbrechungen bei der Bereitstellung wichtiger Gesundheitsdienste zu minimieren.
WHO

Förderung des Engagements von Unternehmerinnen und Unternehmern: Auf einer Sonderseite von BDA, BDI, DIHK und ZDH werden Spendenhinweise sowie Informationen zur Unterstützung für Unternehmen, zur Betriebssicherung und zur Arbeitsmarktintegration angeboten.
Organisierte Wirtschaft hilft

Gesuche und Angebote für medizinische Güter und humanitäre Hilfe: Die BDI-Initiative German Health Alliance - GHA bietet eine Auflistung benötigter Gesundheitsgüter und Energieversorgungsgüter sowie Hinweise zur Spende.
GHA: Humanitäre Hilfe

Aktuelles zur Beschaffung im Gesundheitswesen: Angesichts der schwierigen Versorgungslage wurden die Vorgaben für die Auftragsvergabe im öffentlichen Gesundheitssektor der Ukraine vereinfacht. Akute Bedarfe und geltende Vergabebedingungen können beim staatlichen Unternehmen Medical Procurement of Ukraine erfragt werden. Dies umfasst auch die bisher dezentralen Ausschreibungen der Regionen.
Medical Procurement of Ukraine

Unbürokratische Arzneimittel-Lieferungen für die Ukraine: Bekanntmachung der Allgemeinverfügung zur Ausfuhr von Arzneimitteln, die auch Betäubungsmittel sind, zu Gunsten der ukrainischen Zivilbevölkerung in die Ukraine und die Nachbarländer der Ukraine, die auch Mitgliedstaaten der EU sind
Bundesministerium für Gesundheit (BMG)

Notapotheke der Welt – Spendenaufruf: Die Verbände BAH, BPI, BVMed, PHAGRO, Pro Generika, SPECTARIS und vfa arbeiten eng mit dem deutschen Medikamenten-Hilfswerk action medeor e.V. (action medeor) zusammen. Alle Verbände rufen ihre Mitgliedsunternehmen dazu auf, neben logistischer Unterstützung auch Medikamente, Medizinprodukte und Technik sowie finanzielle Mittel an das Hilfswerk zu spenden.
Action Medeor

Ärztinnen und Ärzte für die Ukraine: Zur Vor-Ort-Unterstützung der medizinischen Infrastruktur in der Ukraine und der medizinischen Versorgung geflüchteter Menschen in den Nachbarstaaten im Rahmen von internationalen Organisationen können sich Ärztinnen und Ärzte aus Deutschland ab sofort auf der Internetseite der Bundesärztekammer registrieren lassen.
Bundesärztekammer

Unterstützungsangebote für geflüchtete Menschen aus der Ukraine

Informationen zur Einreise und zum Aufenthalt in Deutschland: Das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (BAMF) beantwortet auf einer Sonderseite mögliche Fragen zur Einreise und zum Aufenthalt ukrainischer Flüchtlinge in Deutschland. Die Informationen sind auf Deutsch, Ukrainisch, Russisch und Englisch verfügbar.
Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (BAMF)

Vermittlung von Arbeitsangeboten in der DACH-Region: Der Ost-Ausschuss der Deutschen Wirtschaft (OA) und die Deutsch-Ukrainische Industrie- und Handelskammer unterstützen die Entwicklung einer digitalen Jobbörse. Auf der Website bieten Arbeitgeber Jobmöglichkeiten an. Arbeitssuchende aus der Ukraine können diese einsehen und sich dort mit ihren Arbeitserfahrungen registrieren. Das Angebot ist für die DACH-Region und die Anrainerstaaten der Ukraine angedacht.
Jobbörse des OA und der Deutsch-Ukrainische Industrie- und Handelskammer