Meldung
26.10.2021

Broschüre informiert kompakt zu Exportchancen für die Gesundheitswirtschaft

Das ostafrikanische Land hat sich zu einem politischen und wirtschaftlichen Erfolgsmodell entwickelt. Die neue GTAI-Broschüre „Neue Märkte – Neue Chancen Ruanda“ hat für den Markteintritt nützliche Basisinformationen und Kontaktadressen zusammengestellt, auch für die Gesundheitswirtschaft.

Flagge Ruanda; Quelle: pixabay/jorono
© pixabay/jorono

Ruanda ist politisch stabil, profitiert von Finanzmitteln der internationalen Gebergemeinschaft und es gibt kaum Korruption. Die meisten Unternehmen aus der Industrie und dem Dienstleistungsbereich haben ihren Sitz in der Hauptstadt Kigali. Ruanda bemüht sich aktiv um Auslandsinvestoren. Deutsche exportorientierte Unternehmen werden beim Eintritt in den kleinen, aber schnell wachsenden Markt vielfältig unterstützt.

Im Bereich Gesundheit gibt es zumeist staatliche Unternehmen. Ruanda hat in den vergangenen Jahren große Anstrengungen unternommen, um die Gesundheitsversorgung zu verbessern. Das Ziel ist eine umfassende Versorgung der gesamten Bevölkerung. Bereits jetzt sind mehr als 80 Prozent der Bevölkerung bei der staatlichen Gesundheitsversicherung „Mutuelle de Santé“ versichert. Innovativ agiert das Land beim Thema E-Health: So behandelt das medizinische Fachpersonal Patientinnen und Patienten in entlegenen Gebieten über eine Smartphone-App. Ein Militärkrankenhaus unterrichtet Studierende online. Für den Transport von Blutkonserven werden mitunter Drohnen eingesetzt.

Deutsche Unternehmen sind derzeit in Ruanda vor allem als Zulieferer von Pharmazeutika und Medizintechnik aktiv. Besonders im privatwirtschaftlichen Sektor des Gesundheitswesens, der stark auf Langlebigkeit und gute Beratung achtet, haben Produkte »Made in Germany« gute Absatzchancen. Der staatliche Sektor achtet bei Beschaffungen hingegen stärker auf den Preis. Der private Sektor ist nach wie vor klein, hat aber in den vergangenen Jahren expandiert. Dazu gehören neben Krankenhäusern auch Dental- und Augenkliniken, Apotheken und Laboreinrichtungen. Langfristig ist für Investoren aus dem Ausland auch die lokale Produktion von Impfstoffen oder medizinischem Verbrauchsmaterial interessant.

Ausländische Investoren können in fast allen Wirtschaftssektoren Ruandas ohne lokale Beteiligung Firmen gründen. Dabei unterstützt sie das Rwanda Development Board (RDB). Auch die Delegation der Deutschen Wirtschaft für Ostafrika hilft bei der Suche nach passenden Geschäftspartnern und Kunden sowie beim Markteintritt.

Neue Märkte – Neue Chancen Ruanda:
https://www.gtai.de/gtai-de/trade/wirtschaftsumfeld/neue-maerkte-neue-chancen/ruanda/neue-maerkte-neue-chancen-ruanda-722476