Meldung
03.09.2021

Gesundheitswirtschaft zentrale Branche für Wirtschaftsstandort Deutschland

Die Daten der Gesundheitswirtschaftlichen Gesamtrechnung für das Jahr 2020 liegen vor. Die Branche erwirtschaftete 364 Milliarden Euro, jeder sechste Erwerbstätige arbeitet in der Gesundheitswirtschaft. Coronabedingt ist die Bruttowertschöpfung um 3,7 Prozent zurückgegangen.

Deckblatt der Publikation "Gesundheitswirtschaft Fakten & Zahlen 2020"
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Am 1. September stellte die Staatssekretärin im Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi), Claudia Dörr-Voß, die aktuellen Daten der Gesundheitswirtschaftlichen Gesamtrechnung (GGR) für das Jahr 2020 vor. Seit mehr als zehn Jahren wertet das Forschungsinstitut WifOR im Auftrag des BMWi die volkswirtschaftlichen Auswirkungen der Gesundheitswirtschaft aus. Die Gesundheitswirtschaft stellt eine Querschnittsbranche innerhalb der deutschen Volkswirtschaft dar und besitzt als solche zentrale Bedeutung. Im Jahr 2020 erwirtschaftete sie 364 Milliarden Euro. Das sind zwölf Prozent der deutschen Bruttowertschöpfung. Jeder sechste Erwerbstätige Deutschlands, insgesamt 7,4 Menschen, arbeitet in der Gesundheitswirtschaft.

Coronabedingt hat die Gesundheitswirtschaft 2020 einen Rückgang von minus 3,7 Prozent Bruttowertschöpfung verzeichnet. Die industrielle Gesundheitswirtschaft war mit minus 9 Prozent deutlich stärker betroffen als der Bereich der medizinischen Versorgung. Weitere Informationen finden sich in der Pressemitteilung des BMWi.

Gesundheitswirtschaftliche Gesamtrechnung 2020: Fakten, Daten & Zahlen (bmwi.de)

Sonderthema 2020: Studie "Der ökonomische Einfluss der Corona-Pandemie auf die Gesundheitswirtschaft in Deutschland" (bmwi.de)