Meldung
08.06.2021

Interaktive Seite „Wege aus der Coronakrise“ informiert über Lage der Weltwirtschaft

Welche wirtschaftlichen Folgen hat Corona für einzelne Länder und deutsche Firmen vor Ort? Mit der interaktiven Kartenanwendung „Wege aus der Coronakrise“ zeigt Germany Trade & Invest (GTAI) auf einen Blick, wo die Lage nach wie vor kritisch ist und wo sich bereits eine Erholung abzeichnet. Die Sonderseite gibt nicht nur die aktuelle Lageeinschätzung von Auslandsexpertinnen und -experten zu rund 100 Ländern wieder, sondern betrachtet auch gezielt einzelne Branchen wie die Gesundheitswirtschaft.

Corona
© stock.adobe.com/Tak

Die Coronapandemie hat die Weltwirtschaft vor bisher ungeahnte Herausforderungen gestellt. Doch während die wirtschaftliche Situation in einigen Ländern weiterhin kritisch bleibt, zeichnet sich in anderen Staaten bereits eine Erholung ab. Damit der exportorientierte deutsche Mittelstand besser auf die dynamischen Entwicklungen reagieren kann, hat Germany Trade & Invest die Sonderseite „Wege aus der Coronakrise“ ins Leben gerufen, die kontinuierlich um Informationen zu den neuesten Entwicklungen vor Ort ergänzt wird. Herzstück der Seite ist eine interaktive Karte, die deutschen Firmen aktuelle Lageeinschätzungen zu rund 100 Ländern anzeigt. In die Bewertung fließen unter anderem die Entwicklungen des Bruttoinlandsproduktes (BIP), des Konsums, der Investitionen und der Importe im Vergleich zum jeweiligen Vorkrisenstand mit ein. Dabei wird deutlich, dass einige Regionen schneller Fortschritte machen als andere. So werden derzeit insbesondere in Asien hohe Wachstumsraten prognostiziert. Auch in den Staaten der GUS und in Südosteuropa erreichen einige Volkswirtschaften voraussichtlich noch in diesem Jahr das Vorkrisenniveau. In der EU ist die Entwicklung noch gedämpfter, ebenso in vielen Ländern Afrikas. Auf dem amerikanischen Kontinent sind die Aussichten in den USA aufgrund enormer Förderprogramme gut, während in vielen Ländern Lateinamerikas nicht mit einer schnellen Erholung zu rechnen ist.

Darüber hinaus betrachtet die Sonderseite einzelne Branchen vor Ort, das dazugehörige Entwicklungs- und Nachfragepotenzial sowie die Funktionsfähigkeit von Vertriebs- und Lieferketten. Auch hier zeigt sich, dass es Vorreiter und Nachzügler gibt. So dürften unter anderem die Investitionen in Automatisierung und Robotik in Zukunft kräftig wachsen. Neben der Produktion stehen Logistikzentren und Lager, mittelfristig aber auch Dienstleistungen wie das Hotelgewerbe und die Gesundheitsbranche im Fokus. Gute Lieferchancen für deutsche Hersteller von Medizinprodukten ergeben sich derzeit vor allem auf dem asiatischen Kontinent, darunter in China, Vietnam, Hongkong und Südkorea.

Weitere Informationen zu den wirtschaftlichen Auswirkungen des Coronavirus auf die verschiedenen Märkte und Branchen sowie nützliche Links zu weiterführenden Unterstützungsangeboten finden interessierte Unternehmen auf der GTAI-Sonderseite.

Weiterführende Informationen

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