Meldung
12.02.2021

Webinar: Rechtliche Aspekte des Vertriebs von Medizin- und Labortechnik in der Eurasischen Wirtschaftsunion (EAWU)

Vor dem Hintergrund der COVID-19-Pandemie steigt die Nachfrage nach Medizintechnik und Laborausrüstung. Welche geschäftlichen Perspektiven eröffnen sich für Hersteller und Händler im Zusammenhang mit der Bildung eines einheitlichen Wirtschaftsraums in der EAWU? Welche Besonderheiten beinhaltet die aktuelle rechtliche Regulierung? Wie Sie die gesetzlichen Anforderungen einhalten, Vergünstigungen genießen und optimale Lösungen für den Export Ihrer Produkte in die EAWU finden, erfahren Sie im Webinar am 18. März 2021.

Forscher arbeitet an einem Mikroskop
© istockphoto.com / Nicolas Loran

Als Zusammenschluss der fünf Staaten Armenien, Belarus, Kasachstan, Kirgisistan und Russland bietet die Eurasische Wirtschaftsunion (EAWU) mit über 180 Millionen Verbrauchern wachsende Chancen für deutsche Hersteller von Medizin- und Labortechnik. Insbesondere die EAWU-Mitglieder Kasachstan und Russland planen größere Investitionen im Gesundheitssektor.

Zusätzlich zu Binnenmarkt und Zollunion streben die EAWU-Mitgliedsstaaten eine Harmonisierung bei Standards und Marktzugang an. Seit Mai 2017 gelten in der EAWU einheitliche Mindeststandards zur Sicherheit und Qualität von Medizinprodukten. Derzeit läuft die Übergangsphase für das vereinheitlichte Zulassungsverfahren, das ab 1. Januar 2022 die nationalen Zulassungsverfahren ersetzen soll. Gleichzeitig nehmen auch in der Eurasischen Wirtschaftsunion die Tendenzen zu, einen lokalen Mindestanteil bei öffentlichen Ausschreibungen festzulegen. Das Thema Lokalisierung wird auch hier für ausländische Akteure immer wichtiger.

Um das gesamte Spektrum der Möglichkeiten in der Eurasischen Wirtschaftsunion in Anspruch nehmen zu können ist es essenziell, die Besonderheiten der aktuellen rechtlichen Regulierung zu verstehen. Die Integrationsprozesse in der Eurasischen Wirtschaftsunion und die Corona-Pandemie haben zu wesentlichen Änderungen geführt.

Gemeinsam mit SPECTARIS und der Exportinitiative Gesundheitswirtschaft beleuchten ExpertInnen von Rödl & Partner Moskau folgende Themen:

  • Medizin- und Labortechnikmarkt in der EAWU: Aktuelle Entwicklungen und Ausblick
  • Lokalisierung von Medizin- und Labortechnik: Methoden und Vorteile
  • Markierung von Medizinprodukten in Russland und der EAWU
  • Rechtliche Risiken bei der Teilnahme an Staatsaufträgen im Gesundheitswesen
  • Bildung des einheitlichen Markts für Medizinerzeugnisse im Rahmen der EAWU

Das Webinar wird in deutscher Sprache angeboten. Es richtet sich primär an exportorientierte Unternehmen aus dem Bereich Medizin- und Labortechnik.

Die Teilnahme am Webinar ist kostenlos, eine vorherige Anmeldung ist erforderlich.

Anmeldung: Anmeldung (gotowebinar.com)
Im Vorfeld des Webinars wird Ihnen von SPECTARIS ein Anmeldelink zugesandt

Weitere Informationen zu Programm und Referenten finden Sie im beigefügten  Flyer.

„Rechtliche Aspekte des Vertriebs von Medizin- und Labortechnik in der Eurasischen Wirtschaftsunion (EAWU)“

18. März 2021 von 10:30-12:00 Uhr (CET)

Referenten:

  • Axel Lohse, Deputy Director Exportinitiative Gesundheitswirtschaft
  • Sergey Vershinin, Associate Partner, Leiter Baurecht, Umweltrecht und Infrastrukturprojekte OOO Rödl & Partner (Moskau)
  • Dr. Tatjana Vukolova, Senior Juristin & Associate Partner OOO Rödl & Partner (Moskau)

Sollten Sie im Vorfeld des Webinars Fragen haben, können Sie diese gerne bei der Anmeldung mitteilen bzw. per E-Mail an aussenwirtschaft@spectaris.de senden.

Weiterführende Informationen

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