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19.05.2020

Covid-19 in Bahrain: Ausbau von E-Health birgt Potenziale

Dank eines soliden Gesundheitssystems und konsequenter Maßnahmen der Regierung scheint das kleine Golfemirat derzeit (noch) gut gegen die Corona-Pandemie gewappnet. Im Gesundheitssektor nimmt Telemedizin einen zunehmend höheren Stellenwert ein – eine Entwicklung, von der auch deutsche Exporteure profitieren können.

Handy und Uhr; Quelle: istock.com/alexey_boldin + PeopleImages
© istock.com/alexey_boldin + PeopleImages

Um die Auswirkungen der Pandemie einzudämmen, hat Bahrain unter anderem ein Konjunkturpaket in Höhe von umgerechnet 11,4 Milliarden US-Dollar angekündigt. Das Gesundheitswesen des vom Medizintourismus geprägten Inselstaates ist medizinisch auf einem hohen Niveau. Nach jüngsten Angaben des Gesundheitsministerium (Ministry of Health, MoH) verfügt das Land über knapp 1.900 Intensivbetten und über Quarantäne-Kapazitäten von 2.800 Betten.

Wie andere Länder in den Golf-Staaten ist aber auch Bahrain auf den Import von qualitativ hochwertiger Medizintechnik aus dem Ausland angewiesen. In der MENA-Region und insbesondere in den Staaten des Golf-Kooperationsrates (GCC) genießen deutsche Unternehmen bereits seit vielen Jahren einen ausgezeichneten Ruf. Neue Chancen bieten insbesondere der Auf- und Ausbau an E-Health-Dienstleistungen sowie der Markt für telemedizinische Geräte. Die Zollabfertigung für den Import von Waren jeglicher Art erfolgt weiterhin ohne Beschränkungen.

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