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15.05.2020

GTAI-Special: Corona-Krise verlangt von Unternehmen viel Flexibilität

Wie kommt ein deutsches Unternehmen aus der Gesundheitsbranche im Ausland erfolgreich durch die Krise? Paul Hartmann Hellas, die griechische Tochtergesellschaft des Medizinprodukteherstellers Paul Hartmann AG, macht es vor. Germany Trade & Invest (GTAI) sprach dazu mit Firmenpräsident Dr. Panagiotis Koronakis-Rohlf.

GTAI-Special: Corona-Krise verlangt von Unternehmen viel Flexibilität
© iStock/chiewr

Im Vordergrund der bisherigen Erfolgsgeschichte von Paul Hartmann Hellas in Zeiten von Covid-19 steht die Nutzung digitaler Medien. Bereits als die Pandemie noch im Ausbruch begriffen war, richtete der Hersteller für alle Mitarbeiter Telearbeitsplätze ein. In Zusammenarbeit mit externen Dienstleistern hat das Unternehmen außerdem vorausschauend in die Nutzung von E-Commerce investiert. Unternehmen wie Privatkunden können ihre Käufe seitdem online über die Webseite des Unternehmens tätigen. Als zusätzlichen Service hat Paul Hartmann seinen Kunden, darunter unter anderem Apotheken und Einzelhandelsgeschäften, ermöglicht, über einen externen Dienstleister ihren eigenen Online-Shop zu erstellen. Noch ein wichtiges Detail: Trotz der krisenbedingten gestiegenen Nachfrage hat Paul Hartmann Hellas die Preise seiner Produkte nicht angehoben. „Das wissen die Kunden zu schätzen“, bestätigt Koronakis.

Die Paul Hartmann AG wie auch die Tochter Paul Hartmann Hellas beliefert private und öffentliche Krankenhäuser, Arztpraxen, Apotheken und den Einzelhandel mit medizinischer Ausrüstung und Hygieneprodukten. Nach Angaben der deutschen Bundesbank sind in Griechenland rund 130 Unternehmen mit deutscher Beteiligung tätig. Sie erwirtschaften zusammen etwa 4,4 Milliarden Euro und beschäftigen insgesamt 29.000 Mitarbeiter (Stand 2017).

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