Meldung
03.12.2019

Umsetzung des Programms „E-Health-Strategy for Ireland“ schreitet voran

Irland setzt auf E-Health, um die Gesundheitsversorgung zu verbessern. Dadurch ergeben sich auch für deutsche Anbieter von Digital-Health-Lösungen gute Geschäftschancen.

Flagge Irlands
© fotolia.com/oceane2508

Mit der „E-Health-Strategy for Ireland“ hat die irische Regierung schon im Jahr 2013 den Weg für den Einsatz digitaler Technologien im Gesundheitswesen freigemacht. Durch den Aufbau einer flächendeckenden E-Health-Infrastruktur will man Versorgungslücken im ländlichen Raum schließen. Denn die Bevölkerungsdichte ist im Vergleich zu anderen EU-Ländern gering, wodurch sich regionale Versorgungsunterschiede ergeben. Hinzu kommt, dass die Bevölkerung wächst und älter wird.

Ein Schwerpunkt der Strategie liegt daher auf dem Teilprojekt „Telehealth“, das die medizinische Konsultation am häuslichen Bildschirm ermöglichen soll. Darüber hinaus wird eine elektronische Gesundheitsakte eingeführt. Alle Patienten sollen zudem eine Zugangsnummer erhalten, mit der sie identifiziert werden können, beispielsweise beim Arztbesuch.

Vorangetrieben werden auch elektronische Verschreibungen und die Ausstattung des Gesundheitswesens mit Informations- und Kommunikationstechnik. Eine stärkere Digitalisierung des Apothekenwesens ist ebenfalls geplant.

Die hohe Nachfrage nach elektronischen Gesundheitslösungen bietet auch ausländischen Entwicklern und IT-Anbietern gute Absatzchancen. Deutsche Firmen, die sich für den irischen Markt interessieren, können sich etwa an die Deutsch-Irische Industrie- und Handelskammer wenden.

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