Meldung
30.08.2019

Usbekistan will nationale Pharmaproduktion ausweiten

Im April 2019 hat der usbekische Präsident Mirsijojew einen Erlass verabschiedet, der die Maßnahmen zur Entwicklung der Pharmaindustrie zusammenfasst. Dazu zählen auch Veränderungen auf Regierungsseite.

Flagge Usbekistan; Quelle: fotolia.com/schankz
© Quelle: fotolia.com/schankz

In Usbekistan sollen mehr Arzneimittel und medizinische Verbrauchsartikel produziert werden. Dafür hat die Regierung entsprechende Maßnahmen geplant, etwa die Ausweitung des Sortiments, die Implementierung internationaler Standards oder die Umstrukturierung der staatlichen Agentur für die Entwicklung der pharmazeutischen Industrie. Sie wird künftig unter anderem für die Lizenzierungen und die Regulierung der Produkte zuständig sein.

Derzeit sind rund 150 Produzenten pharmazeutischer Erzeugnisse und medizinischer Verbrauchsartikel im Land ansässig. Ihr Anteil an der Produktion gemessen am mengenmäßigen Verbrauch von Arzneimitteln liegt bei etwa 55 Prozent. In fünf Jahren soll er bei 70 Prozent liegen.

Die Regierung hat acht freie Wirtschaftszonen errichtet. Siedeln sich Unternehmen hier an, können sie bis zu 30 Jahre von steuerlichen Vorteilen und anderen Anreizen profitieren. Details zu den Sonderwirtschaftszonen bietet die GTAI-Webseite.

Weiterführende Informationen

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