Meldung
04.06.2019

Neue Studie zum E-Health-Markt Skandinavien

Elektronische Patientenakte, nationale Gesundheitsportale, E-Rezept, Telemedizin: Skandinavien ist Vorreiter im Einsatz von E-Health-Lösungen. Marktpotenziale entdecken, Geschäftschancen nutzen. Die Studie „Gesundheitsmarkt Skandinavien: Potenziale für digitale Anwendungen“ gibt einen vergleichenden Überblick.

Deckblatt der Publikation "Gesundheitsmarkt Skandinavien"
© GTAI

Die skandinavischen Staaten gehören europaweit zu den Vorreitern im Bereich E-Health. Die Regierungen der Länder verfolgen zudem ambitionierte Pläne, um den Einsatz digitaler Gesundheitsanwendungen weiter auszubauen. Langfristig entsteht dadurch ein großer Bedarf an E-Health-Technologien.

Trotz vieler Gemeinsamkeiten weisen die Märkte aber auch Unterschiede auf. Dänemark ist beispielsweise deutlich weiter bei der Einführung und Anwendung digitaler Gesundheitslösungen. Das Land gilt auch als Sprungbrett für einen Markteinstieg in Skandinavien. Schweden bietet wiederum den größten Binnenmarkt. Mit dem höheren Marktpotenzial geht aber auch ein größerer Wettbewerb einher. Der kleinste Markt, Norwegen, ist durch den Wettbewerb großer Branchenakteure geprägt und orientiert sich bei der Einführung von Gesundheitsinnovationen gern an seinen skandinavischen Nachbarn.

In den betrachteten Märkten sind zahlreiche Cluster und Branchennetzwerke für E-Health aktiv, die offen für Kooperationen mit ausländischen Akteuren sind. Die Länder sind stark von Importen abhängig. Deutsche Hersteller haben hier einen Startvorteil, da Deutschland traditionell zu den wichtigsten Handelspartnern aller drei Länder zählt.

Die neue Marktstudie der Exportinitiative Gesundheitswirtschaft beleuchtet diese Aspekte und gibt einen vergleichenden Überblick über Geschäftschancen und Eintrittsstrategien für deutsche Hersteller. Informieren Sie sich auch zu den Themen Beschaffung, Einfuhr, Vertrieb und Geschäftspraxis. Hier finden Sie das kostenlose Download.