Meldung
13.12.2018

EU fördert Krankenhausbauprojekte und Beschaffungen in Polen

Mithilfe von Mitteln der Europäischen Union investiert Polen in neue Krankenhäuser und eine bessere Ausstattung. Hersteller von medizinischen Geräten und anderer Ausrüstung sollten Ausschreibungen im Blick behalten.

Flagge Polen; Quelle: fotolia/Tata2anka
© Quelle: fotolia/Tata2anka

In Posen entsteht derzeit das Kindergesundheitszentrum Großpolen. Mehr als 60 Prozent der Kosten, die sich auf 87 Millionen Euro belaufen, kommen aus EU-Fördertöpfen. Auch in Zielona Gora soll ein Kinderkrankenhaus gebaut werden. Rund 13 Millionen Euro werden dafür vom Europäischen Fond für Regionale Entwicklung (EFRE) zur Verfügung gestellt. In weitere Bauprojekte in Sopot, Torun und Warschau fließen ebenfalls EU-Gelder.

Neben den Neubauten erhält Polen Unterstützung bei der Anschaffung von Ausrüstung. Das Onkologische Zentrum in Kielce investiert beispielsweise rund 5,8 Millionen Euro in den Austausch von alten Geräten sowie in neue Geräte. 80 Prozent der Kosten werden von der EU erstattet. Auch in der Region Opole wurden sieben Krankenhäusern eine Mitfinanzierung beim Kauf neuer Ausrüstungen zugesichert. Die Kosten belaufen sich auf rund fünf Millionen Euro – 82 Prozent der Mittel kommen aus dem EFRE. Ein weiteres Beispiel: Für fast vier Millionen Euro will das Krankenhaus in Bielsko-Biala Geräte einkaufen. Der Großteil der Mittel kommt aus dem regionalen EU-Programm für die Region Schlesien. Damit sollen unter anderem neue Ultraschallgeräte angeschafft werden.

Die Bau- und Beschaffungsvorhaben bieten den Herstellern von Medizintechnik und anderer Ausrüstung gute Absatzchancen. Deutsche Produzenten sollten die Entwicklungen im Blick behalten. Für das Kindergesundheitszentrum in Posen sind etwa Ausschreibungen bezüglich der Ausstattung geplant – sowohl für medizinische als auch nicht-medizinische Geräte.

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