Meldung
05.06.2018

Africa Health 2018 mit guten Ergebnissen für deutsche Aussteller

Der Bundesgemeinschaftsstand auf der diesjährigen Africa Health war mit 23 deutschen Ausstellern und vielseitigem Programm ein Besuchermagnet. Die Exportinitiative und der Fachverband SPECTARIS vertraten am Informationsstand die deutsche Gesundheitswirtschaft. Erstmalig wurden auch Führungen des deutschen Pavillons angeboten.

German Pavilion
© informa

Südafrika ist die am weitesten entwickelte Wirtschaft auf dem afrikanischen Kontinent. Durch die vergleichsweise positiven Rahmenbedingungen ist das Land für exportorientierte Unternehmen häufig auch Ausgangspunkt erster Aktivitäten in Afrika. Unternehmen der Gesundheitswirtschaft können in Südafrika von hohen Wachstumsraten profitieren. Allein der Markt für Medizintechnik soll 2018 um rund 9 Prozent wachsen und ein Volumen von 1,4 Milliarden US Dollar erreichen.

Das zeichnete sich auch auf der diesjährigen Africa Health ab. Vom 29. bis 31. Mai lockte die bedeutendste Gesundheitsmesse Afrikas wieder mehrere tausend Besucher in ihre Hallen. Ein angeschlossener Kongress führte außerdem zahlreiche medizinische Fachbesucher aus der Region auf die Messe. In diesem Jahr feierte der deutsche Pavillon das siebente Jubiläum in Johannesburg und trat mit entsprechendem Nachdruck auf: Mit 23 deutschen Unternehmen präsentierten sich über ein Drittel mehr Aussteller als im Vorjahr unter dem Dach „Medtec made in Germany“.

Aber nicht nur größenmäßig konnte der Bundesgemeinschaftsstand punkten. Messebesucher und Aussteller erwartete ein vielfältiges Programm. Für das Informationsangebot am Messestand waren die Exportinitiative Gesundheitswirtschaft und der Fachverband SPECTARIS zuständig. Sie statteten das Publikum mit Fachpublikationen aus und standen für individuelle Fragen zur Verfügung. Zusätzlich bot die Exportinitiative Führungen über den Bundesgemeinschaftsstand an. Die einstündigen Rundgänge begannen mit einer Einführung am Informationsstand und führten danach zu jeweils sechs deutschen Ausstellern, die an den eigenen Ständen ihre Unternehmen und Produkte präsentierten. Anschließend bot ein Empfang den Ausstellern die Möglichkeit, sich individuell mit den Teilnehmern auszutauschen.

Das Angebot kam bei den Beteiligten gut an. Mit den Rundgängen konnten mehr als 40 Fachbesucher, vorrangig Distributoren und medizinisches Fachpersonal, angesprochen werden. Die Teilnehmer kamen dabei nicht nur aus Südafrika, sondern auch aus Namibia, Botswana, Zimbabwe, Nigeria und Äthiopien - was zeigt, dass die Messe die gesamte Region bedient.

Ein weiteres Highlight war der Empfang der deutschen Botschaft, der traditionell am Abend des zweiten Messetages stattfindet. Klaus Streicher, der stellvertretende deutsche Botschafter, betonte in seiner Eröffnungsrede die positiven politischen und wirtschaftlichen Entwicklungen die Südafrika aktuell prägen. Für den lokalen Gesundheitsmarkt bedeutet das vor allem langfristiges Wachstum. In dem Zusammenhang wies Streicher die afrikanischen Gäste auf die Spitzenstellung deutscher Gesundheitsprodukte hin. Ein Umstand, der angesichts der zahlreichen Besucher des Empfangs offensichtlich bereits gewürdigt wird.

  • Stefanie Zenk, Exportinitiative Gesundheitswirtschaft, begrüßt die Teilnehmer des StandrundgangsStefanie Zenk, Exportinitiative Gesundheitswirtschaft, begrüßt die Teilnehmer des Standrundgangs
    © Exportinitiative Gesundheitswirtschaft
  • Impressionen beim RundgangImpressionen beim Rundgang
    © Exportinitiative Gesundheitswirtschaft
  • Impressionen beim RundgangImpressionen beim Rundgang
    © Exportinitiative Gesundheitswirtschaft
  • Impressionen beim RundgangImpressionen beim Rundgang
    © Exportinitiative Gesundheitswirtschaft
  • Impressionen beim RundgangImpressionen beim Rundgang
    © Exportinitiative Gesundheitswirtschaft
Stefanie Zenk, Exportinitiative Gesundheitswirtschaft, begrüßt die Teilnehmer des StandrundgangsImpressionen beim RundgangImpressionen beim RundgangImpressionen beim RundgangImpressionen beim Rundgang

In den Gesprächen vor Ort äußerte sich die Mehrheit der deutschen Aussteller sehr positiv über die Messe und ihren Auftritt dort. Die Stände waren sehr gut besucht und es konnten wichtige Kontakte geknüpft werden. Nicht zuletzt auch aufgrund der Rundgänge der Exportinitiative, da diese noch einmal gezielt Fachpublikum an die Stände führten. Eine abschließende Auswertung der Messe und der deutschen Beteiligung erscheint in Kürze auf der AUMA-Webseite.