Meldung
08.05.2018

Die Einwohner Bogotas sollen bessere medizinische Versorgung bekommen

Bogotas Regierung will in der kolumbianischen Hauptstadt mehrere neue Krankenhäuser errichten. Das Vorhaben wird als Public-Private-Partnership-Modell ausgeschrieben.

Flagge von Kolumbien mit Arzt
© Fotolia.com/niyazz

Im Süden Bogotas sollen fünf neue Krankenhäuser entstehen. Geplant ist das Projekt erstmals als Public-Private-Partnership-Modell mit Investitionen von rund 430 Millionen Euro. Der Bau soll im August 2018 ausgeschrieben und die Aufträge bis Ende des Jahres vergeben werden. Als Startzeitpunkt für die Umsetzung ist die zweite Jahreshälfte 2019 vorgesehen, die Betriebsaufnahme ist für das Jahr 2022 geplant. Das Bauvorhaben bietet auch für deutsche Unternehmen eine gute Chance, in Kolumbiens Medizintechnikmarkt einzusteigen oder die Importe auszuweiten. Wegen geringer lokaler Produktionsraten ist das Land in diesem Bereich auf Einfuhren angewiesen. Details zum Vorhaben werden in Kürze vom Gesundheitssekretariat der Stadt Bogota veröffentlicht.

Interessenten können auch die wichtigste Medizintechnikmesse des Landes, die Meditech, zur ersten Markterkundung nutzen. In diesem Jahr haben sie erstmals die Möglichkeit, unter dem Dach „medtech made in Germany“ am Bundesgemeinschaftsstand auszustellen. Die Exportinitiative Gesundheitswirtschaft wird ebenfalls vor Ort sein und die deutsche Medizintechnikbranche vermarkten. Nähere Informationen zum Bundesgemeinschaftsstand und zur Anmeldung finden Sie hier: www.exportinitiative-gesundheitswirtschaft.de.

Weiterführende Informationen

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