Meldung
03.05.2018

Irak konkretisiert Wiederaufbaupläne

Rund 71 Milliarden Euro sind erforderlich, um den von Kriegen geplagten Irak wieder aufzubauen – so das Ergebnis einer Analyse, die das Land zusammen mit der Weltbank erstellt hat. Die Verbesserung der Gesundheitsversorgung ist ein wichtiger Bestandteil.

Nationalflagge Irak

Im Februar kamen in Kuwait rund 70 Länder, Nicht-Regierungsorganisationen (NGOs) und 2.000 Unternehmer zu einer Wiederaufbaukonferenz zusammen, darunter auch deutsche Firmenvertreter. Für den Wiederaufbau sagten NGOs Hilfen in Höhe von 266 Millionen Euro zu. Auch nationale Geber und ausländische Staaten versprachen Kredite oder Finanzmittel. Die EU will 400 Millionen Euro beisteuern.

Die ausländische Privatwirtschaft war ein zentrales Konferenzthema. Neben privatwirtschaftlichen Lösungen werden für viele Aufbauprojekte Betreibermodelle angestrebt, vor allem „Build Operate Transfer“ oder „Build Own Operate“. Auch Pharma-Projekte haben Priorität. Außerdem sind neue Universitätskrankenhäuser und Privatkliniken geplant. Weitgehend fertiggestellte öffentliche Krankenhäuser sollen private Betreiber übernehmen.

Derzeit setzt das Land ein Reformprogramm um, was dazu beitragen soll, die Rahmenbedingungen für Investitionen zu verbessern. Die instabile Lage bleibt dabei jedoch eine Hürde, weshalb eine Risikoabsicherung dringend erforderlich ist. Deutsche Unternehmen können sich vom deutschen Wirtschaftsbüro Irak beraten lassen. Weitere Informationen zur Wirtschaftslage stellt Germany Trade & Invest zur Verfügung.

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