Meldung
05.04.2018

Universitätsklinik Oslo wird für zwei Millionen Euro modernisiert

Norwegen investiert stark in seine Krankenhäuser. Neben der Uniklinik in der Hauptstadt Oslo stehen etwa auch die Modernisierung des Krankenhauses in Stavanger für rund 880 Millionen Euro sowie der Bau eines Krankenhauses in Drammen für 850 Millionen Euro bevor. Zudem investiert das Land in die Verbesserung der E-Health-Infrastruktur.

Flagge Norwegen; Quelle: fotolia/fotonen
© Quelle: fotolia/fotonen

In Norwegen liegt die Importrate im Bereich Medizintechnik bei 75 bis 80 Prozent. Dadurch ergeben sich gute Lieferchancen für deutsche exportorientierte Medizintechnikfirmen.

Verschiedene Ansprechpartner sind wichtig: Für die Beschaffung von Großlieferungen und Krankenhausausstattung ist der Sykehusinnkjop zuständig. Dagegen kümmert sich das Norsk Helsenett um den öffentlichen Einkauf von E-Health-Diensten. Sykehusbygg ist der staatliche Lieferant für alle regionalen Gesundheitsunternehmen. Diese Behörde hat eine Liste aktueller Krankenhausbauprojekte in Norwegen zusammengesellt.

Um die E-Health-Infrastruktur zu verbessern, hat das Land eine nationale Strategie ("One Citizen – One Health Record") verabschiedet. Künftig soll eine E-Health-Plattform für alle Bürgerinnen und Bürger sowie die Anbieter im Gesundheitsbereich geschaffen werden. Darüber sollen Patienten auf ihre Krankenakten und ihre Krankheitsgeschichte zugreifen können. Leistungserbringer erhalten wiederum einen harmonisierten Zugang zu den Daten. Zudem wurde Anfang 2016 eine staatliche Behörde für E-Health (Direktoratet for e-helse) gegründet, die dafür sorgen soll, dass nationale Lösungen im IT-Bereich besser organisiert und verwaltet werden können.

Weiterführende Informationen

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    Oslo (GTAI) - Norwegen will mehrere Krankenhäuser neu bauen beziehungsweise modernisieren. Viele Projekte befinden sich erst in der Planungsphase, sodass es zahlreiche Einstiegschancen für Unternehmen gibt. Das größte Vorhaben ist der Ausbau der Universitätsklinik Oslo, der umgerechnet rund 2 Milliarden Euro kosten soll. Hohe Summen sind auch für Medizintechnikbeschaffungen vorgesehen, was deutschen Firmen im Königreich ebenfalls gute Zulieferchancen eröffnen dürfte. (Kontaktadressen)