Meldung
16.02.2018

Nichtübertragbare Krankheiten nehmen in Afrika zu

In Subsahara-Afrika ist die medizinische Infrastrukturnach wie vor defizitär. Es besteht hoher Investitionsbedarf. Der Anstieg an nichtübertragbaren Krankheiten ruft internationale Arzneimittelhersteller auf den Plan.

In einer Apotheke
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Die afrikanischen Gesundheitssysteme stehen vor großen Herausforderungen: Zwar hat die Kontrolle übertragbarer Krankheiten wie HIV oder Malaria auf dem Kontinent unverändert Priorität. Dennoch gibt es auch immer mehr Menschen, die an nichtübertragbaren Krankheiten leiden. In Ostafrika zeigen sich bereits Fortschritte bei der Bereitstellung von Gesundheitsleistungen oder Finanzmitteln. Der Sektor ist jedoch immer noch kleiner als in anderen Regionen.

Um die Abhängigkeit von Spenden und Einfuhren zu mindern, soll die Produktion vor Ort gestärkt werden. Die Chancen für Importeure sind jedoch gut. Einer Studie des Beraterunternehmens Frost & Sullivan zufolge könnte der ostafrikanische Arzneimittelmarkt bis 2021 auf 2,8 Milliarden Euro anwachsen. Obwohl der Anteil der Importe aus Deutschland marginal ist, nimmt die Nachfrage nach Arzneimitteln aus deutscher Herstellung zu. 2016 stieg die Importrate um etwa 16 Prozent.

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