Meldung
30.03.2017

Medizinische Biotechnologie in Italien im Trend

Die sogenannte „rote“ Biotechnologie zählt in Italien zu den wichtigsten Zukunftsbranchen. Sie ist seit der Jahrtausendwende kontinuierlich gewachsen und erzielte 2015 einen Umsatz von umgerechnet 3,8 Milliarden Euro.

Flagge Italien; Quelle:fotolia/Claudio Divizia
© Quelle: fotolia/Claudio Divizia

Als „rote“ Biotechnologie bezeichnet man alle Bereiche der Biotechnologie, die sich mit der Entwicklung therapeutischer und diagnostischer Verfahren befassen. Nach Prognosen des italienischen Industrieverbands Assobiotec wird sich das Umsatzwachstum der Branche in Italien in den nächsten drei Jahren weiter beschleunigen. Den Markt ankurbeln sollen vor allem Produkte, die kurz vor der Zulassung stehen, oder die sich in der Entwicklung- bzw. Testphase befinden. Einen wichtigen Beitrag für den medizinischen Fortschritt und das Wachstum der Branche leisten insbesondere steigende Investitionen in Forschung und Entwicklung. Vor allem in der Lombardei, die als wirtschaftlich stärkste Region Italiens gilt, haben zahlreiche Wissenschafts- und Technologieparks sowie Gründerzentren ihren Sitz. So entsteht unter anderem auf dem ehemaligen Gelände der Mailänder Weltausstellung (Expo) derzeit ein weiteres hochmodernes Forschungszentrum. Deutsche Biotechnologieunternehmen haben in Italien einen guten Ruf und deshalb gute Kooperationschancen.

Weiterführende Informationen

Weiterführende Informationen

  • Medizinische Biotechnologie gewinnt in Italien an Bedeutung

    Mailand (GTAI) - Die medizinische Biotechnologie ist in Italien seit dem Jahr 2000 ununterbrochen gewachsen. In den kommenden drei Jahren wird sich das Umsatzwachstum nach Prognosen des Branchenverbands noch beschleunigen. Dabei leisten die steigenden Investitionen in Forschung und Entwicklung einen wichtigen Beitrag für den medizinischen Fortschritt. Die Unternehmen der Branche haben vor allem in der Lombardei ihren Sitz. Auf dem Gelände der Mailänder Weltausstellung entsteht ein neues Forschungszentrum.