Meldung
23.02.2017

Marktchancen im Überblick – Kuba

Kaum ein anderer Markt stellt deutsche Unternehmer vor so viele Herausforderungen wie der kubanische und bietet dabei doch ein so enormes Potenzial. In den vergangenen Jahren hat die Regierung des kommunistisch geprägten Landes damit begonnen, die Wirtschaft zu liberalisieren. Darüber hinaus machen ein neues Investitionsgesetz und die Einrichtung einer Sonderwirtschaftszone die Karibikinsel für Investoren zunehmend attraktiv. Die Broschüre „Kuba im Fokus – Schwieriger Markt mit Perspektiven“ von Germany Trade & Invest (GTAI) beantwortet die wichtigsten Fragen zur kubanischen Wirtschaft.

Flagge Kuba
© Fotolia/Daniel Loncarevic

Das aktuelle Heft bietet übersichtlich strukturierte und fundierte Informationen zu den generellen Bedingungen auf dem kubanischen Markt sowie über Wege zum Erfolg in dem sozialistischen Land. Einen allgemeinen Überblick über die Gesamtsituation in Kuba geben die ersten Seiten. Im Weiteren liefert das Heft praktische Tipps vom Knüpfen erster Kontakte über den Markteinstieg bis hin zur Finanzierung und beantwortet wichtige Fragen, wie die zu Anforderungen an Produkte und zu erforderlichen Dokumenten. Ein thematischer Fokus liegt vor allem darauf, wie Projekte in dem Karibikstaat durchgeführt und finanziert werden. Denn gerade die Finanzierung ist in dem unter stetiger Devisenknappheit leidenden Land für Unternehmer ein besonderes Thema. Parallel wird der Markteinstieg näher beleuchtet. Erste Sondierungen und Kontakte zu Entscheidern werden auch in Kuba durch die klassischen Türöffner wie Messe- und Delegationsbesuche in die Wege geleitet. Deswegen ist es bedeutend zu wissen, welche Messen und Ansprechpartner wichtig sind. 

Generell finden sich in Kuba besonders für Investoren aus technologisch anspruchsvollen Bereichen wie der Medizintechnik gute Bedingungen. Im Gegensatz zu anderen Segmenten sind hier beispielsweise Joint Ventures weniger risikobehaftet, da der Staat hier seltener das Ruder selbst in die Hand nehmen will. 

Attraktive Möglichkeiten gibt es vor allem in der unweit von Havanna eingerichteten Sonderwirtschaftszone in Mariel. Allein dort besteht ein Investitionsbedarf von rund 1,35 Milliarden US-Dollar. In dem 465 Quadratkilometer großen Bereich sind besonders medizinische Verbrauchsmaterialien und Arzneimittel gefragt. Doch die Weiterentwicklung dieses Landstriches ist nur ein Teil von 395 Vorhaben, die die kubanische Regierung für die nächste Zeit gefasst hat. Dadurch eröffnen sich viele interessante Geschäftschancen für deutsche Unternehmen. Eine Übersicht über die wichtigsten Projekte der kubanischen Regierung liefert die Broschüre. Eine komplette Liste aller Vorhaben sowie weitere Informationen finden sich unter: www.gtai.de/kuba.

Weiterführende Informationen

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