Arzneimittel

Pillenproduktion in der pharmazeutischen Industrie; Quelle: istockphoto.com/zorazhuang
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Die Pharmabranche ist  die größte Teilbranche der deutschen Gesundheitswirtschaft. Deutsche Pharmaunternehmen exportierten im Jahr 2016 Produkte im Wert von 63,5 Milliarden Euro. Das entspricht 66 Prozent und damit zwei Drittel des jährlichen Umsatzes der Branche. Zwischen 2005 und 2016 wuchs die Exportrate jährlich um rund 10 Prozent.

Neben Ländern der europäischen Union und den USA erschließt die deutsche Arzneimittelbranche auch zunehmend andere bevölkerungsreiche Märkte, allen voran China. Der weltweit zweitgrößte Pharmamarkt soll bis 2020 die USA als Weltführer überholen. Daneben sind Japan, Brasilien und Russland wichtige Absatzmärkte für deutsche Pharmaprodukte.

Ziel der Exportinitiative Gesundheitswirtschaft ist es, die globale Wettbewerbsfähigkeit der deutschen Unternehmen der Branche nachhaltig zu stärken und deren Internationalisierung aktiv voranzutreiben. Dabei liegt ein besonderer Fokus auf der Unterstützung kleiner und mittelständischer Unternehmen.

Die branchenspezifischen Maßnahmen zur gezielten Außenwirtschaftsförderung entwickelt die Exportinitiative gemeinsam mit den relevanten Fachverbänden in vier Arbeitskreisen. Der Arbeitskreis Arzneimittel besteht aus:

  • Bundesverband der Arzneimittel-Hersteller e.V. (BAH)
  • Bundesverband der Pharmazeutischen Industrie e.V. (BPI)
  • Verband Forschender Arzneimittelhersteller e.V. (vfa)


Wussten Sie schon?

  • In Brasilien wurden 2016 Pharmazeutika im Wert von rund 27 Milliarden Euro umgesetzt. Mehr als zwei Drittel davon werden importiert. Deutschland ist nach den USA zweitwichtigster Importpartner.
  • Deutschland ist der zweitwichtigste Lieferant von Arzneimitteln in Australien. Im Jahr 2016 wurden Waren im Wert von rund 970 Millionen Euro aus Deutschland eingeführt.
  • Der Arzneimittelmarkt Südkoreas soll bis 2020 auf 17 Milliarden Euro anwachsen. Rund 30 Prozent der Medikamente werden momentan importiert. Das Land bietet außerdem sehr gute Bedingungen für klinische Studien.
  • Der ostafrikanische Arzneimittelmarkt soll bis 2021 auf 2,8 Milliarden Euro wachsen. Die Importquote aus Deutschland lag 2016 bei 16 Prozent.

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