Meldung
25.01.2018

Medizintechnikmarkt wächst in Australien überdurchschnittlich

Der australische Gesundheitsmarkt entwickelt sich sehr dynamisch – besonders Medizinprodukte für Senioren sind gefragt. Deutsche Produkte erfreuen sich in „Down Under“ großer Beliebtheit und besitzen hohe Marktanteile.

Australische Flagge flattert im Wind
© istockphoto.com/ JoeGough

Der australische Markt für Medizintechnik soll in den nächsten fünf Jahren um jährlich 3,4 Prozent zulegen. Angetrieben wird die Nachfrage vor allem durch die stark wachsende und gleichzeitig alternde Bevölkerung. Auch die zunehmenden Investitionen der privaten Kliniken treiben das Wachstum an.

Ausländische Erzeugnisse deckten 2016 knapp 83 Prozent des australischen Bedarfs nach medizintechnischen Erzeugnissen ab. Auf US-Dollar-Basis legten die australischen Importe ausgewählter medizintechnischer Produkte im vergangenen Jahr um 5,7 Prozent zu. Deutsche Produkte liegen hinter den USA auf Rang zwei der Importerzeugnisse. Bei Röntgenapparaten ist Deutschland mit einem Importanteil von 42,4 Prozent sogar Marktführer. Auch bei Elektrodiagnosegeräten erreichten deutsche Erzeugnisse mit einem Importanteil von 14,5 Prozent ein besonders gutes Ergebnis.

Deutsche Unternehmen, die ihre Medizinprodukte in Australien auf den Markt bringen wollen, sollten beachten, dass diese den australischen Standards entsprechen und in das Medizinprodukteverzeichnis „Australian Register of Therapeutic Goods“ (ARTG) aufgenommen werden müssen. Ausländische Anbieter können sich außerdem nicht auf eigene Faust an öffentlichen Ausschreibungen beteiligen und müssen den Vertrieb ihrer Produkte über einen australischen Partner abwickeln. Mehr Informationen finden Sie in der neuen „Branche kompakt Medizintechnik“ zu Australien von GTAI:

Weiterführende Informationen

Weiterführende Informationen

  • Branche kompakt: Medizintechnik für Senioren in Australien gefragt

    Sydney (GTAI) - Der australische Markt für Medizintechnik soll in den nächsten fünf Jahren um jährlich 3,4 Prozent zulegen. Damit läge das Wachstum des Sektors deutlich über dem erwarteten BIP-Anstieg von jährlich 2,5 Prozent im gleichen Zeitraum. Angetrieben wird die Nachfrage vor allem durch die weiterhin recht stark wachsende und gleichzeitig alternde Bevölkerung. Deutsche Produkte liegen hinter den USA auf Rang zwei der Importerzeugnisse.