Meldung
12.01.2018

Gesundheitsbranche in Thailand profitiert vom Medizintourismus

Medizintechnik zählt in Thailand zu den Wachstumsbranchen: Der Markt soll 2017 um 9,2 Prozent auf knapp 1,4 Milliarden US-Dollar (ca. 1,2 Milliarden Euro) zulegen. Auch die langfristigen Prognosen sind mit jährlichen Zuwachsraten von bis zu zehn Prozent positiv. Ausschlaggebend sind vor allem die Alterung der Gesellschaft und Medizintourismus.

Flagge Thailands; Quelle: fotolia/yongkiet
© fotolia/yongkiet

Im Vergleich zu anderen asiatischen Ländern wie Südkorea, Japan, Singapur oder Malaysia hat Thailand im Wettbewerb um Medizintouristen einen klaren Wettbewerbsvorteil: Die Privatkliniken besitzen einen hohen internationalen medizinischen Standard bei vergleichsweise günstigen Kosten. Zu den dort besonders stark nachgefragten Produktgruppen zählen unter anderem medizinische Geräte für Diagnostik und Imaging, medizinische Verbrauchsprodukte sowie Hilfsgeräte. Die besten Marktchancen haben ausländische Lieferanten bei Apparaten und Instrumenten für die Sparten Herz-Kreislauf, klinische Diagnose, Dermatologie, Neurologie, Chirurgie, Ohren- und Augentechnik, orthopädische Implantate, plastische Chirurgie, Rehabilitation, Beatmung und Zahnmedizin.

Die größte regionale Plattform für Produkte und Dienstleistungen der Branche ist die Medizinmesse „Medical Fair Thailand“, die alle zwei Jahre in Bangkok stattfindet. Der Fokus der mittlerweile achten Veranstaltung im September 2017 lag auf Rehabilitation und Fürsorge, dem digitalen Networking im Gesundheitswesen sowie innovativen medizinischen Ausrüstungen wie körperfixierten Kleingeräten zum Monitoring vitaler Funktionen oder der physischen Performance.

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