Meldung
19.12.2017

Gute Aussichten für deutsche Analysen-, Bio- und Labortechnik in Ägypten

In den nächsten Monaten können deutsche Exporteure in Ägypten mit einem dynamischen Markt für Analysen-, Bio- und Labortechnik rechnen. Viele staatliche und private Akteure investieren in die Gesundheitsinfrastruktur. Die erforderliche Ausrüstung stammt zumeist aus dem Ausland.

Ägyptische Flagge flattert im Wind
© fotolia.com/railwayfx

Sowohl das anhaltende Bevölkerungswachstum als auch der Ausbau des ägyptischen Gesundheitswesens lassen steigende Zahlen medizinischer Tests und damit verbunden einen erhöhten Ausrüstungsbedarf erwarten. Das Gesundheitsministerium renoviert und baut Krankenhäuser, private Anbieter investieren vor allem in hochwertige Gesundheitsleistungen und nehmen eine Schlüsselrolle beim angestrebten Ausbau des Medizintourismus ein. Die Regierung will im Jahr 2018 außerdem den Krankenversicherungsschutz der Bevölkerung ausdehnen, die derzeit rund 93 Millionen Einwohner umfasst.

Die benötigten Laborausstattungen werden mangels lokaler Produktion zumeist aus dem Ausland importiert. Ein Viertel der ägyptischen Analysen-, Bio- und Laborausrüstung stammt aus Deutschland: 2016 kamen deutsche Firmen in diesem Segment auf einen Lieferanteil von 24,8 Prozent. Speziell in der medizinischen Labortechnik besonders gefragt waren unter anderem Mikrotome zur Herstellung feinster Gewebeschnitte für mikroskopische Untersuchungen sowie Chromatografen und Elektrophoresegeräte.

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