Meldung
13.11.2017

Geschäftschancen für deutsche Pharmahersteller in Usbekistan

Die pharmazeutische Industrie Usbekistans setzt ihre Ausbau- und Erneuerungspläne in den kommenden Jahren fort: Die Projektliste für den Zeitraum 2017 bis 2019/20 umfasst mehr als 200 Ausbau- und Modernisierungsvorhaben. Die umfangreichen Pläne bieten ausländischen Unternehmen vielfältige Geschäftsmöglichkeiten.

Flagge Usbekistan; Quelle: fotolia.com/schankz
© Quelle: fotolia.com/schankz

Die Pharmaindustrie Usbekistans umfasst gegenwärtig rund 150 Hersteller von Arzneimitteln und medizinischen Verbrauchsartikeln, darunter etwa zwei Dutzend Betriebe mit einer ausländischen Beteiligung. Der Umsatz mit Arzneimitteln, medizinischen Verbrauchsartikeln und Hilfsmaterialen hat sich im Jahr 2016 mit einem Volumen von circa 320 Millionen US-Dollar (ca. 272 Millionen Euro) gegenüber 2013 (rund 147 Millionen Euro) nahezu verdoppelt.

In Zukunft soll insbesondere die Gründung von sieben regionalen Branchenfreizonen für die Arzneimittelproduktion dem Industriezweig neuen Auftrieb verleihen und für Investitionen auf dem Markt sorgen. Allein im Jahr 2017 sollen 33 neue Pharmaproduktionsstätten ihren Betrieb aufnehmen. In den Freizonen ansässige Pharmaproduzenten profitieren in den kommenden 30 Jahren von weitreichenden Vorzugsbedingungen. So können sie unter anderem Ausrüstungen, Zurüstungs- und Ersatzteile für die Produktion zollfrei importieren.

Für deutsche Unternehmen, die an Geschäften mit Handelspartnern in Usbekistan interessiert sind, gestaltet sich die Kontaktaufnahme mit den Projektträgern unkompliziert. Notwendige Adressen finden Firmen im ausführlichen Marktbericht von Germany Trade & Invest.

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