Meldung
09.11.2017

Erste Projekte des KMU-Markterschließungsprogramms für 2018

Mit einer ersten Tranche von bislang 40 Projekten für das Jahr 2018 setzt das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) sein Markterschließungsprogramm für kleine und mittlere Unternehmen (KMU) fort. Vier der Projekte richten sich an Unternehmen der Gesundheitswirtschaft.

businessman hand draws gear to success; fotolia.com/everythingpossible
© fotolia.com/everythingpossible

Für kleine und mittlere Unternehmen bieten ausländische Märkte mitunter große Exportchancen. Der Schritt ins Ausland ist aber auch nicht immer leicht und für kleinere Unternehmen oft nicht ohne fremde Hilfe schaffen. Mit seinem Markterschließungsprogramm unterstützt das BMWi deutsche KMU bei ihrer Positionierung im internationalen Markt. An dem Programm können aber auch Selbstständige, Freiberufler und wirtschaftsnahe Dienstleister teilnehmen. Pro Jahr werden im Rahmen des Markterschließungsprogramms rund 100 Projekte umgesetzt. Etwa zehn Prozent sind für Unternehmen der Gesundheitswirtschaft von Interesse.

Das Markterschließungsprogramm setzt sich aus fünf Modulen zusammen. Deren Einsatz  richtet sich nach den entsprechenden Auslandsmärkten und nach den Interessen und Bedürfnissen der KMU der jeweiligen Branchen. Das erste Modul sind  eintägige Informationsveranstaltungen, die in Deutschland stattfinden. Hier stehen die spezifischen wirtschaftlichen Voraussetzungen im Zielland im Fokus. Die Module „Markterkundung“, „Leistungsschau“ und „Geschäftsanbahnung“ bieten die Möglichkeit, sich im Rahmen von Unternehmerreisen über die wirtschaftlichen Perspektiven zu informieren, sich ein Bild vom Standort zu machen und Kontakte vor Ort zu knüpfen. Bei den Informationsreisen, dem fünften Modul, werden Entscheidungsträger und Einkäufer aus dem Ausland nach Deutschland eingeladen, um sich einen Eindruck von deutschen Technologien und Know-how zu verschaffen und relevante Referenzprojekte zu besuchen. Hier werden ihnen dann auch deutsche Produkte und Dienstleistungen präsentiert. Ziel ist es, eine Geschäftsbeziehung herzustellen.

Bei den deutschen KMU kommt dieses Angebot sehr gut an. Das zeigt sich an den gleichbleibend hohen Teilnehmerzahlen und der Zufriedenheit der Teilnehmer. Aber auch gesamtwirtschaftlich, können sich die Ergebnisse sehen lassen. Allein durch Geschäftsanbahnungsreisen wurden Exportumsätze von rund 50 Millionen Euro generiert.

Von den ersten für 2018 feststehenden Projekten richten sich vier an Unternehmen aus der Gesundheitsbranche. Dabei handelt es sich um Unternehmerreisen zur Geschäftsanbahnung nach Japan, Brasilien, Kanada sowie nach Äthiopien und Kenia. Bei der Umsetzung der Projekte arbeiten die Durchführungsorganisationen eng mit der Exportinitiative Gesundheitswirtschaft zusammen. Die Reisen werden in der Regel von Vertretern der Initiative begleitet – so auch die nächsten Geschäftsanbahnungsreise nach Israel im Februar 2018. Alle Informationen rund um die geplanten Projekte stehen auf dem Außenwirtschaftsportal „ixpos“ zur Verfügung.

Weiterführende Informationen

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