Meldung
13.06.2017

Starker Auftritt bei der Africa Health 2017

Medizintechnik „made in Germany“ war stark auf der diesjährigen Africa Health gefragt. Deutsche Unternehmen präsentierten sich am Bundesgemeinschaftsstand und im Rahmen eines Luncheon Seminars der Exportinitiative. Die Messebesucher zeigten großes Interesse an dem Angebot.

Das Team des deutschen Pavillons
Das Team des deutschen Pavillons
© Exportinitiative Gesundheitswirtschaft
Das Team des deutschen Pavillons

Die Africa Health ist die größte und bedeutendste Ausstellung für Medizinprodukte auf dem afrikanischen Kontinent. Vom 7. bis 9. Juni fand die Messe zum siebten Mal in Johannesburg statt. Über 550 nationale und vor allem internationale Aussteller und knapp 10.000 Besucher aus der gesamten Region waren vertreten. 

Die deutsche Gesundheitswirtschaft konnte sich am Bundesgemeinschaftsstand präsentieren. Insgesamt 17 Aussteller  stellten dort ihre  Produkte und Leistungen vor. Mit ihrem Auftritt verfolgten sie vor allem eine generelle Markterkundung. Zentrales Anliegen war außerdem die Suche nach einem Handelsvertreter in der Region. Die Exportinitiative Gesundheitswirtschaft nutzte den Messeauftritt zur Imagewerbung für Medizintechnik „made in Germany“. 

Am zweiten Messetag bot ein Seminar der Exportinitiative den deutschen Ausstellern eine weitere Plattform. Eingeladen waren Vertreter aus den Gesundheitsministerien und öffentlichen Gesundheitseinrichtungen Südafrikas und der angrenzenden Länder. Vor rund 20 Teilnehmern präsentierten die deutschen Unternehmen ihre Produkte und Servicelösungen. Stellvertretend sprachen sie auch für die Leistungsfähigkeit der gesamten Branche. Ein Netzwerkempfang direkt im Anschluss bot den Unternehmen und Teilnehmern die Gelegenheit, sich bilateral auszutauschen. 

Besucher am Messestand
Besucher am Messestand
© Exportinitiative Gesundheitswirtschaft
Besucher am Messestand

Auf afrikanischer Seite war das Interesse an dem deutschen Angebot – sowohl am Messestand als auch in der kleineren Seminarrunde – sehr groß. Deutsche Produkte genießen in Afrika generell ein hohes Ansehen. Entsprechend stark wurde der Messestand frequentiert. In Gesprächen mit Fachbesuchern standen neben den Produkten häufig auch Fragen zu Ausbildung und Finanzierung im Vordergrund. Die deutschen Aussteller waren zufrieden mit dem Auftritt vor Ort. Im kommenden Jahr ist erneut ein deutscher Pavillon zur Africa Health geplant. 

Unternehmenspräsentation zum Luncheon Seminar
Unternehmenspräsentation zum Luncheon Seminar
© Exportinitiative Gesundheitswirtschaft
Unternehmenspräsentation zum Luncheon Seminar


Das Auslandsmesseprogramm (AMP) des Bundes ist ein wichtiges Instrument der Außenwirtschaftsförderung für KMU.  Mit einem speziellen Fokus auf Afrika will die Bundesregierung die vorhandenen Instrumente der Außenwirtschaftsförderung und Entwicklungszusammenarbeit in Zukunft weiter stärken und miteinander verzahnen.

Ziel ist es, das privatwirtschaftliche Engagement in Afrika zu erleichtern. Zusätzliche Maßnahmen sollen hier greifen. So ist beispielsweise eine Ausweitung der Hermesdeckungen geplant. Auch die Präsenz von Germany Trade & Invest in Afrika soll verstärkt und damit die Marktberichterstattung ausgebaut werden. Weitere Details finden sich in dem Eckpunktepapier „Wirtschaftliche Entwicklung Afrikas“ der Bundesregierung.