Meldung
15.02.2017

Zukunftsmärkte südlich der Sahara

Die Subsahara umfasst 49 Länder südlich der Sahara – und ist entsprechend vielfältig. Während einige Märkte dort von Krisen geprägt sind, bieten Staaten wie Südafrika, Nigeria, Ghana und Kenia für deutsche Unternehmen großes Potenzial. Die wirtschaftlichen Wachstumsraten in der Region sind enorm, die Zahl der Arbeitskräfte steigt, der Mittelstand wächst. Im Gesundheitssektor hat der gesamte Kontinent großen Nachholbedarf. Das alles sind attraktive Ansatzpunkte auch für die deutsche Wirtschaft, sich hier unternehmerisch zu engagieren.

Special „Subsahara-Afrika: Zukunftsmärkte mit Herausforderungen“ von Germany Trade & Invest (GTAI)
© iStockphoto/vladimir kondrachov | Germany Trade & Invest

Das Special „Subsahara-Afrika: Zukunftsmärkte mit Herausforderungen“ von Germany Trade & Invest (GTAI) gibt einen Überblick über Chancen, Risiken und Besonderheiten der Region. Zunächst umreißt die Publikation die wirtschaftliche Situation in ausgewählten Ländern, um anschließend auf regionale Wirtschaftsgemeinschaften einzugehen. Subsahara-Afrika wird sowohl im internationalen Kontext betrachtet als auch anhand einer Stärken-Schwächen-Analyse charakterisiert. Das GTAI-Special zeigt darüber hinaus Absatzchancen auf und identifiziert Trends für Absatzstrategien. 

Gemessen an Größe und Volumen gehören Südafrika, Nigeria, Ghana und Kenia für deutsche Unternehmen zu den wichtigsten Märkten. Von diesen „Hubs“ aus wird oft der gesamte Kontinent erschlossen. Inzwischen interessieren sich Investoren aber auch für neuere Märkte wie Äthiopien, Côte d’Ivoire oder Tansania. Obwohl die Industrialisierung in dieser Region noch am Anfang steht, bestehen in den meisten Ländern gute Absatzchancen – insbesondere bei Konsumgütern und im E-Commerce.  

Speziell Südafrika bietet etwa in den Bereichen Kfz-Produktion, Wasserinfrastruktur und Energieeffizienz mittelfristig gute Geschäftschancen, da das Land die am weitesten entwickelte Wirtschaftsstruktur des Kontinents hat. Es besteht eine hohe Grundnachfrage nach Gütern und Dienstleistungen. 

Die eine richtige Absatzstrategie für Subsahara-Afrika zu finden, ist aufgrund der Diversität der Region schwierig. Es gilt, lokale Partner zu gewinnen und Risiken abzusichern. 

Die Exportinitiative Gesundheitswirtschaft wird vom 7. bis 9. Juni auf dem Bundesgemeinschaftsstand der Messe „Africa Health“ in Johannesburg (Südafrika) vertreten sein, um direkt vor Ort Geschäftschancen deutscher Unternehmen der Gesundheitswirtschaft in der Region auszuloten und die Branche zu repräsentieren. Nähere Informationen dazu folgen in Kürze.

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