Meldung
21.12.2016

Mehr Medizintechnik für Südafrikas Privatkliniken

In einem neuen Länderreport gibt Germany Trade & Invest einen Überblick über die aktuellen Entwicklungen der verschiedenen Produktmärkte Südafrikas. Wie das Online Dossier zeigt, ist die Gesundheitswirtschaft des afrikanischen Staates künftig von Dynamik geprägt.

Südafrikanische Flagge
© istockphoto.com / Terraxplorer

Während einige Produktmärkte in Südafrika in einer konjunkturellen Schwächephase stecken, sind die Aussichten für andere Sektoren besser: Unter anderem soll das Produktionsvolumen der Automobilindustrie gesteigert werden. Die Aussichten für Südafrikas Gesundheitswirtschaft sind ebenso positiv. Bis 2020 sollen die öffentlichen Gesundheitsausgaben um rund 8,2 Prozent pro Jahr steigen. Im Fokus steht die Einführung einer gesetzlichen Krankenversicherung bis 2025. Für die Erneuerung öffentlicher Krankenhäuser werden bis 2019 insgesamt 28 Milliarden Rand (circa 1,8 Milliarden Euro) bereitgestellt. Da die Häufigkeit von chronischen Erkrankungen und von Zivilisationskrankheiten zunimmt, verzeichnen insbesondere private Krankenhausbetreiber wachsenden Behandlungsbedarf. Hier ist die Nachfrage nach hochwertiger Medizintechnik groß – auch aus dem Ausland. Die Importquote für Medizintechnik liegt in Südafrika aktuell bei rund 90 Prozent.

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